Work in Progress. Mit diesem Schwerpunkt knüpft das Filmfest Dresden in diesem Jahr an den Solidaritätsfokus an und schaut auf die Arbeitswelt. Arbeit bedeutet mehr als Broterwerb: Sie schafft Selbstachtung, Teilhabe und demokratische Mitwirkung. Wo Jobs unsicher und ungerecht sind, gerät unser Zusammenhalt ins Wanken. In Zeiten von Digitalisierung und globalem Wandel machen besonders Kurzfilme diese Realitäten sichtbar – sie zeigen Machtstrukturen, erzählen von Widerstand und öffnen Räume für Austausch.
Diese Diskussion soll ins Blickfeld rücken, wie entscheidend der initiale Eintritt in die Filmindustrie ist. Schließlich kann nur mitgestalten, welche Perspektiven und Themen filmisch sichtbar werden, wer überhaupt den Weg hinter oder vor die Kamera findet. Akteur:innen und Initiativen, die sich aktiv mit Zugängen zum Film auseinandersetzen, kommen zu den entsprechenden Herausforderungen und Chancen ins Gespräch.
Eintritt frei, in englischer Sprache
In Kooperation mit Talking Shorts und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e. V.